Graffity's Rainbow (2011)

Kritiken im Internet und Meinungen der User zu den bisher erschienenen Veröffentlichungen.

Graffity's Rainbow (2011)

Beitragvon walter » 28. Okt 2011, 11:32

Graffity's Rainbow

SOD-GR-front.jpg

(Artwork by Richi Sieber *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** )

Erscheinungsdatum: März. 2011 bei MUSEA,
Bestellnummer : Musea FGBG 4866

Tracklist:

1) Battle won......and lost 11:15
Music: Schneider/Struwe/Klein, Lyrics: Alastair Hannaford

2) The eternal recurrence of the same 13:37
Music: Schneider/Klein/Stoletzky/Struwe/Marx, Lyrics: Petra Becker

3) Empty Vessels 15:23
Music: Klein/Schneider/Struwe/Mikolajewski, Lyrics: Alastair Hannaford


4) Graffity's Rainbow 25:28
Music: Stoletzky/Struwe/Klein/Schneider, Lyrics: Petra Becker


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Re: Graffity's Rainbow (2011)

Beitragvon shademan » 29. Okt 2011, 15:29

Kürzlich erhielten wir folgende Post von einem CD Käufer:


"Ich habe mir erlaubt Eure CD "Graffity's Rainbow" in der Toys News zu kritisieren. Das ist so eine Art Betriebszeitung der DEKRA und der Toys Company. Neben Ken Hensley, Saga und Dream Theater nun Shades of Dawn.

Leider habe ich nicht für die Good Times oder den Spiegel geschrieben. So ist es für mich ein Muss, dir die Toys News zukommen zu lassen. Sonst hättest du nie erfahren wie gut ihr seid. Weiterhin viel Erfolg wünscht Euch Ulli."

Die Kritik:

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nahe liegt?? Wer sich für die Musik von ELP, Camel, Eloy oder Uriah Heep erwärmen konnte und kann, ist bei der Düsseldorfer Rockformation "Shades of Dawn" bestens aufgehoben. Unbestreitbar sind die Einflüsse der oben genannten Bands. Unstrittig ist auch, dass die fünf Musiker um Hans-Jürgen Klein (Gitarre, Gesang) mit eigenen Kompositionen zu überzeugen wissen. Auch bei dem nun vorliegenden dritten Album, nach "The Dawn of Time" (98) und "From Dusk till Dawn" (07) zeigt das Diagramm kontinuierlich nach oben. Geschuldet nicht zuletzt der diesmal hörbar verbesserten Aufnahmetechnik.

Graffity's Rainbow liefert vier Songs. Zwei davon in mehrere Parts unterteilt. Schon die Einleitung zu dem mit knapp 12 Min. kürzesten Stück hält die Vorfreude weiter aufrecht. Stilistisch breit gefächert, aber nie überladen und einer schönen Melodie, sorgt "Battle won....and lost" für einen mehr als gelungenen Einstieg. So muss es sein. Mit "The eternal recurrence" (14 Min. Part III) erreicht das Ganze einen frühen Höhepunkt. Viel Zeit zum Luft holen bleibt auch bei "Empty Vessels" (15 Min.) nicht. Denn gleich im Anschluss eröffnet die Band mit Chorgesang und bombastischen, ja fast symphonischen Keyboard- und Orgelklängen a la Rick Wakeman ihr Opus "Graffity's Rainbow". Dieses gipfelt nach 25 Minuten in einem grandiosen Finale zu der Melodie "The End", aus dem Album "Pictures at an Exhibition" von Emerson, Lake and Palmer.

Fazit: Der Gesamteindruck ist mehr als befriedigend. Ausdrucksvolle Keyboard- und Klaviereinlagen gepaart mit fesselnden Gitarrensoli, mehrstimmigem Gesang und ausgereiften Kompositionen lassen die oben genannten Bands "fast" vergessen.

Tipp: Öfter hören!!
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Re: Graffity's Rainbow (2011)

Beitragvon walter » 15. Dez 2011, 14:23

Gruß Walter
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Re: Graffity's Rainbow (2011)

Beitragvon shademan » 15. Dez 2011, 23:51

Hier eine neue Kritik des Musikzirkus:

*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Zu finden unter "Updates".

Die Band bestand übrigens entgegen der Aussage im Artikel zum Zeitpunkt der Einspielung aus Peter Schneider, Chris Struwe, Cyrill Stoletzky und Hans-Jürgen Klein. Also die "Dawn of Time" Besetzung - ohne Bassist Theo Labs.

Als Gastmusiker fungierten seine Nachfolger Edzard Schmidt und Chris Wälter, mit denen wir die Stücke auch live aufgeführt haben. Cyrill stieg während der Aufnahmen aus.

Bernhard Marx und Klaus Lohr stießen erst später dazu, als die Aufnahmen bereits zum größten Teil fertiggestellt waren.

Wer genau was gespielt hat steht ja - zu jedem Stück separat - im Booklet.
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Re: Graffity's Rainbow (2011)

Beitragvon edzard » 30. Dez 2011, 12:05

moin

ich kann die CD-Reviews der Babyblauen Seiten in einigen Kritikpunkten nicht nachvollziehen. Dass Stücke zu lang empfunden werden, ist am Ende eine Sache des Geschmacks. Was jedoch den Gesang betrifft, stimme ich nicht mit Kritiker J. Wissing überein, denn genau die Präsenz dreier verschiedener Stimmen machen u.a. am Ende die Vielfalt der CD aus - der Kontrast zwischen Struwe und Klein kann gar nicht größer sein. Die "missratenen Gesangsparts" suche ich somit vergebens.

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Re: Graffity's Rainbow (2011)

Beitragvon walter » 30. Dez 2011, 13:41

Zuerst mal "Hallo Edzard! Schön, dass du auch hierher gefunden hast!"

Ich habe den Link zu den BBS oben mal kommentarlos eingestellt. Bin auch nicht deren Meinung und kann das vom dortigen Schreiberling genannte im Gesang (...allzu dünn und gelegentlich etwas schief oder gar „geknautscht“) auch nicht wahrnehmen. Um mit der Stimmlage von HaJü klar zu kommen, habe ich auch eine Weile gebraucht, aber das ist wohl reine Geschmackssache. Technisch, also das o.A., kann ich keine Mängel feststellen. Das Wichtigste für mich: Das Gesamtwerk passt!
Gruß Walter
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Re: Graffity's Rainbow (2011)

Beitragvon shademan » 22. Jan 2012, 21:06

Hier einige Auszüge aus Reviews zu diesem Album:

Prog Rock Forum: "Shades Of Dawn haben mit „Graffity’s Rainbow“ ihr bisher bestes Album abgeliefert. Melodiöse, abwechslungsreiche Kompositionen, mehrstimmiger Gesang, bombastische Keyboards und tolle Gitarrensoli machen dieses Werk wahrlich zu einem Genuss."

Progressive Newsletter: "Gerade bei den "symphonischen" Arrangements, bei Gesang und Gitarre und Keyboards ist die Steigerung im Vergleich zu den Vorläufern "The Dawn Of Time" (1998) und "From Dusk Till Dawn" (2007) so immens wie erfreulich."

Record Fair: "Hier dominiert symphonischer Prog auf höchstem Niveau. Die Düsseldorfer bestechen durch erstaunlich gut gelungene Melodiebögen, verziert mit wunderbaren Gitarrenläufen, abwechlungsreichen Keyboards
und gefühlvollem Gesang."

Musikzirkus: "Mit „Graffity's Rainbow“ haben Shades of Dawn ein wirklich gutes Album in der Tradition der 70'er Jahre - mit den Stilmitteln der heutigen Zeit - produziert."

Eclipsed: "Ein intelligent aufgebautes Album mit vielen Überraschungen."
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Re: Graffity's Rainbow (2011)

Beitragvon Helmut62 » 19. Feb 2012, 15:34

Hallo Leute,
ich machs mal kurz und bündig. G.R. ist eine tolle Progscheibe mit viel Abwechslung, damit meine ich die verschiedenen Harmonienwechsel, und dennoch ist jedes Lied auf G.R. ein teil eines " Soundgerüstes ", das man von vorne bis hinten als Ganzes durchhören kann, ohne das irgendwo mal Langeweile aufkommen könnte.
Mein Fazit: eine tolles Album das man immer wieder hören kann, egal in welchem " Jahr ".
Lg Helmut
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