Aus Fukushima nichts gelernt

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Aus Fukushima nichts gelernt

Beitragvon shademan » 2. Apr 2012, 21:02

Mangelhafte Lebensmittelsicherheit im Falle eines Atomunfalls in Europa

Gut ein Jahr nach der Atom-Katastrophe von Fukushima hat Japan seine Grenzwerte für die Strahlenbelastung von Lebensmitteln drastisch verschärft. Maximal noch 100 Becquerel pro Kilogramm Cäsium sind zugelassen, bisher waren es 500. Die Europäische Union übernimmt diese strengeren Grenzwerte von heute an - allerdings nur für Produkte, die aus Japan importiert werden. Lebensmittel aus Europa oder zum Beispiel aus der Tschernobyl-Region dürfen weiterhin viel höher belastet sein: mindestens sechs Mal so hoch wie japanische Produkte. foodwatch fordert: Schluss mit dem Grenzwert-Chaos - her mit einheitlichen Strahlen-Limits, die so viel Schutz wie möglich bieten!

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Fukushima droht Super Gau

Beitragvon shademan » 31. Mai 2014, 00:00

Fukushima scheint ja mittlerweile in Vergessenheit geraten zu sein. Seit kaum noch Meldungen erscheinen, sollte nun alles wieder OK sein.
Oder??

Hier eine Meldung aus "Welt der Wunder", vom 10.3.2014:

Seit drei Jahren steuert eine der am höchsten entwickelten Industrienationen der Welt jeden Tag auf den nuklearen Super-GAU zu:
Die vier zerstörten Reaktoren von Fukushima verseuchen täglich etwa 350 Kubikmeter Kühlwassser, das teilweise in den Boden abfließt
und sich dort mit dem Grundwasser mischt.

Etwa 400 Tonnen nuklearer Brennstoff lagern in den vier zerstörten Reaktorblöcken. Wenn es nicht gelingt, das sich unkontrolliert spaltende Material ausreichend zu kühlen, kann es sich auf mehrere tausend Grad erhitzen, den Boden durchschmelzen und gewaltige Dampfexplosionen auslösen. Dann droht der Strahlentod Tausender Menschen – und eine noch größere atomare Verseuchung als bei der Katastrophe von Tschernobyl.

Rund 40 Jahre wird der Rückbau der gesamten Anlage dauern. Die geschätzten Kosten liegen bei mindestens 150 Milliarden Euro. Unter dem Atomkraftwerk entsteht aktuell der volumenmäßig größte Pool der Erde: Er soll das aus den zertrümmerten Reaktoren auslaufende radioaktive Kühlwasser auffangen.

An die 400.000 Kubikmeter radioaktiv verseuchtes Kühlwasser sind bislang angefallen. Bis zu seiner Entsorgung lagert der gefährliche Sondermüll in über 1.000 Tanks aus Metall rund um die Reaktoren. Bis März 2016 soll die Kapazität auf dem Gelände auf 800.000 Kubikmeter ansteigen. Doch die eilig zusammengeschweißten Behälter sind alles andere als auslaufsicher …
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